🍝 Ratgeber · 4 Min. Lesezeit · 29.09.2026

Napoli, Bolognese, a la Panna, al Forno – unsere Nudelgerichte erklärt

Was bedeuten Napoli, Bolognese, a la Panna, Carbonara, Pasticiati und al Forno? Die italienischen Begriffe unserer Speisekarte einfach erklärt.

Spaghetti Bolognese mit Fleischsoße
Symbolbild · Foto: matsuyuki (Flickr), CC BY-SA 2.0, zugeschnitten

Unsere Nudelkarte klingt nach Italienurlaub – aber was steckt eigentlich hinter Namen wie „a la Panna“ oder „al Forno“? Die Begriffe verraten meist die Soße oder die Zubereitungsart. Wenn du sie kennst, findest du auf der Speisekarte blitzschnell das passende Gericht.

Die Soßen

Die Nudelsorten

Spaghetti sind die langen, dünnen Klassiker – perfekt für Tomaten- und Fleischsoßen, die sich um die Nudel wickeln. Rigatoni sind kurze, dicke Röhren mit Rillen: Die Soße bleibt außen in den Rillen und innen in der Röhre hängen, deshalb passen sie besonders gut zu cremigen Sahnesoßen und zum Überbacken. Tortellini sind kleine, ringförmig gefaltete und gefüllte Teigtaschen, die ursprünglich aus der Region Emilia-Romagna stammen.

19Spaghetti Bolognese

8,50 €

Fleischsoße

25Rigatoni a la Panna

8,50 €

Schinken-Sahnesauce

27aRigatoni Chicken

9,50 €

Sahnesauce und Chickenstreifen

30Tortellini Pasticiati

9,00 €

Schinken-Pilz-Sahnesauce

„al Forno“ – aus dem Ofen

„Forno“ heißt Ofen. Bei den Gerichten „al Forno“ werden die Nudeln mit Soße in eine Form gegeben, mit Käse bedeckt und im Ofen überbacken, bis der Käse goldbraun ist. Dadurch werden sie besonders herzhaft. Bei uns gibt es Spaghetti, Rigatoni und Tortellini al Forno mit Fleisch- und Tomatensoße und Sahne sowie zwei Broccoli-Varianten.

31Spaghetti al Forno

10,00 €

Fleischsauce, Sahne, Tomatensauce und Käse

33Rigatoni al Forno

10,00 €

Tomatensauce, Fleischsauce, Sahne und Käse

35Tortellini al Forno

10,00 €

Tomatensauce, Fleischsauce, Sahne und Käse

34Rigatoni Broccoli al Forno

10,00 €

Broccoli, Tomatensauce, Sahne und Käse

🌿 vegetarisch

Gratinati & überbackenes Gemüse

„Gratinati“ bedeutet gratiniert – also ebenfalls mit Käse überbacken. Unsere überbackenen Broccoli-Gerichte kommen ohne Nudeln aus: Broccoli mit Sahne, Soße und Käse aus dem Ofen. Eine gute Wahl, wenn du etwas Warmes möchtest, aber nicht unbedingt Pasta.

66Broccoli Napoli

9,50 €

mit Sahne, Tomatensauce und Käse

🌿 vegetarisch

67Broccoli Bolognese

9,50 €

mit Sahne, Fleischsauce und Käse

68Broccoli Gratinati

9,50 €

mit Sahne, Schinken und Käse

69Broccoli San Marino

10,00 €

mit Sahne, Pilzen, Weißkäse und Käse

🌿 vegetarisch

Das Beste aus zwei Küchen

Und weil wir ein Dönerladen sind, gibt es natürlich auch die Kombination: Nudeln mit Dönerfleisch, wahlweise in Tomaten- oder Sahnesoße, mit Käse überbacken. Für alle, die sich nicht zwischen Döner und Pasta entscheiden können.

81Nudeln mit Dönerfleisch

11,50 €

Tomaten- oder Sahnesauce und Dönerfleisch und Käse

8aDöner-Menü (Teller) mit Nudeln

12,00 €

mit Nudeln, Dönerfleisch, Salat und Sauce

Warum Nudel und Soße zusammenpassen müssen

In Italien wird sehr genau darauf geachtet, welche Nudelform zu welcher Soße kommt. Die Faustregel: Glatte, lange Nudeln wie Spaghetti passen gut zu Soßen, die sich wie ein Film um die Nudel legen – etwa Tomatensoße oder eine feine Fleischsoße. Kurze Röhrennudeln mit Rillen wie Rigatoni sind ideal für stückige und cremige Soßen, weil die Soße in den Rillen und im Inneren der Röhre hängen bleibt. Gefüllte Nudeln wie Tortellini bringen selbst schon Geschmack mit und brauchen nur eine Soße, die sie ergänzt, etwa Sahne mit Schinken.

Carbonara: Original und Imbiss-Variante

Die klassische römische Carbonara besteht nur aus Nudeln, Ei beziehungsweise Eigelb, gebratener Schweinebacke (Guanciale), Pecorino-Käse und schwarzem Pfeffer – ganz ohne Sahne. Die Cremigkeit entsteht allein durch das Ei, das mit etwas Nudelwasser und Käse gebunden wird. In Deutschland hat sich dagegen die Variante mit Sahne und Schinken durchgesetzt, die milder und besonders cremig ist. Auf unserer Speisekarte findest du genau diese Variante: Schinken-Sahnesoße mit Eigelb.

Tortellini – kleine Teigtaschen mit Geschichte

Tortellini stammen aus der Region Emilia-Romagna, vor allem aus Bologna und Modena. Einer bekannten Legende nach soll ihre Form einem Bauchnabel nachempfunden sein. In ihrer Heimat werden sie traditionell in Brühe serviert, in Deutschland sind sie vor allem mit Sahne- oder Fleischsoße bekannt – und überbacken aus dem Ofen.

Spaghetti essen wie in Italien

In Italien werden Spaghetti traditionell nur mit der Gabel gegessen: Man nimmt wenige Nudeln auf, dreht sie am Tellerrand zu einem kleinen Knäuel und isst sie in einem Bissen. Der Löffel als Hilfe ist in Deutschland zwar verbreitet, in Italien aber eher unüblich. Spaghetti mit dem Messer zu schneiden, gilt dort sogar als kleiner Fauxpas. Bei uns darfst du deine Nudeln natürlich essen, wie du magst – Hauptsache, sie schmecken dir. Übrigens: Wer beim Essen unterwegs ist, fährt mit Rigatoni oder Tortellini besser, die sich leichter mit der Gabel aufnehmen lassen.

Überbackene Nudeln richtig aufwärmen

Nudelgerichte al Forno lassen sich gut aufwärmen. Am besten gibst du sie in eine ofenfeste Form, fügst bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser oder Milch hinzu, damit nichts austrocknet, und erwärmst sie abgedeckt im Backofen bei etwa 180 Grad. Für die letzten Minuten nimmst du die Abdeckung ab, damit der Käse wieder schön goldbraun wird. Reste solltest du gekühlt aufbewahren und zügig verbrauchen.

💡

Faustregel: Napoli = leicht und fleischlos, Bolognese = kräftig mit Hackfleisch, a la Panna / Carbonara / Pasticiati = cremig mit Schinken, al Forno = mit Käse überbacken.

Lust bekommen?

Alle Gerichte mit aktuellen Preisen findest du auf unserer Speisekarte. Wir sind Mo–Sa 10:00–22:00 Uhr, So 11:00–22:00 Uhr für dich da.

Zur Speisekarte 📞 036041 43187